Ein grosses Dankeschön an alle Kunden und Geschäftspartner für die angenehme Zusammenarbeit und auch alle Freunde und meine Familie für die tolle Unterstützung!

En super Start is 2019!

Steuererklärung 2017

Wie jedes Jahr steht nun wieder das Ausfüllen der Steuererklärung an. Prüfen Sie, ob alle notwendigen Unterlagen für folgende Einkünfte und Abzüge vorhanden sind:

☐ Lohnausweise (auch für Nebenerwerbe)

☐ Berufskosten (inkl. Weiterbildung)

☐ Renten, Erwerbsausfallentschädigungen etc.

☐ Geschäftsabschlüsse bei selbständiger Tätigkeit

☐ Beteiligungen an Personengesellschaften

☐ Beitrag Berufsverband

☐ Beiträge an Vorsorgeeinrichtungen (2. und 3. Säule)

☐ Kapitalleistungen aus der 1., 2. und 3. Säule

☐ Steuer-/Depotauszüge der Banken

☐ übrige Einkünfte

☐ Fremdbetreuung der Kinder

☐ erhaltene und getätigte Schenkungen und Erbvorbezüge

☐ erhaltene Erbschaft bzw. Beteiligung an Erbengemeinschaft

☐ Bescheinigungen der Zinsgutschriften von Bank-, Post- und anderen Guthaben

☐ Kauf- und Verkaufsbelege von Obligationen und Aktien

☐ Vermögensverwaltungskosten

☐ Schuldenverzeichnisse und Schuldzinsbescheinigungen (z.B. Kreditkarte)

☐ Lebens-/Rentenversicherungen

☐ Liegenschaftserträge und -aufwendungen (Unterhalt, Hypotheken usw.)

☐ Fahrzeuge, Sammlungen etc.

☐ AHV/IV/EO Beiträge nicht erwerbstätiger Personen

☐ übrige Abzüge

☐ Quittungen über Zuwendungen an Institutionen mit gemeinnützigem oder öffentlichem Zweck

☐ Krankheitskosten und Behinderungsbedingte Kosten

Vergessen Sie nicht Ihre Unterschrift, auch wenn ein Treuhänder Ihre Steuererklärung ausgefüllt hat.

Wer gemahnt wird und innert der gesetzten Frist die Steuererklärung immer noch nicht oder wiederholt unvollständig einreicht, wird nach Ermessen veranlagt und bezahlt zudem eine Ordnungsbusse. Bezahlen Pflichtige weder innert der angesetzten Frist noch nach Mahnung innert der Nachfrist, wird gegen sie die Betreibung eingeleitet. Zudem: Wer eine Zahlungsfrist nicht einhält, schuldet neben der Steuer noch Verzugszinsen. Bei Zahlungsschwierigkeiten und zur Vermeidung erheblicher Härte kann die steuerpflichtige Person bei der Inkassostelle der kommunalen Verwaltung um folgende Erleichterungen ersuchen:

  • Stundung und Ratenzahlungen: Die Zahlung kann gestundet werden, d.h. die Zahlungsfrist kann verlängert werden. Ebenfalls kann eine Zahlung in Raten bewilligt werden. Die Verzugszinsen werden nach vollständiger Zahlung der Steuern in Rechnung gestellt.
  • Erlass: Bei stossender Härte oder Notlage ist ein teilweiser oder ganzer Erlass der Steuerschuld möglich.


02.02.2018


Die wichtigsten Änderungen des teilrevidierten MWST-Gesetzes ab 1.1.2018


  • Unternehmen mit weltweitem Umsatz von mindestens CHF 100‘000 werden ab dem 1. Franken Umsatz in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig. Bisher wurde nur der Umsatz in der Schweiz berücksichtigt.


  • Von der Steuer ausgenommene Leistungen können neu auch durch blosse Deklaration in der MWST-Abrechnung freiwillig versteuert (Option) werden. Ein Hinweis auf die MWST in der Rechnung ist nicht mehr zwingend nötig.


  • Für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gilt neu der reduzierte Steuersatz.


  • Der fiktive Vorsteuerabzug ist neu auch beim Erwerb von Betriebsmitteln und ungebrauchten Waren möglich.


  • Sammlerstücke wie Kunstgegenstände, Antiquitäten und dergleichen unterliegen neu der Margenbesteuerung. Daher ist der fiktive Vorsteuerabzug auf diesen Gegenständen nicht mehr möglich.


  • Bezüglich der Lieferungen wird die Bezugsteuer neu nur noch auf Lieferungen unbeweglicher Gegenstände angewendet (z.B. Reinigungsarbeiten an Gebäuden).


  • Für die Steuerpflicht der Gemeinwesen ist nur noch die Umsatzgrenze von 100‘000 Franken massgeblich.


  • Sämtliche Leistungen zwischen Gemeinwesen und den ausschliesslich von ihnen gehaltenen oder gegründeten Organisationen sind neu von der Steuer ausgenommen.


  • Stiftungen und Vereine, zu denen eine besonders enge wirtschaftliche, vertragliche oder personelle Beziehung besteht, gelten als eng verbundene Personen und es kommt der Drittpreisvergleich zur Anwendung. Vorsorgeeinrichtungen gelten nicht als eng verbundene Personen.


  • Die Versandhandelsregelung wird erst auf den 1.1.2019 in Kraft treten. Versandhandelsunternehmen werden ab 2019 steuerpflichtig, wenn sie mit einfuhrsteuerfreien Kleinsendungen mindestens einen Umsatz von CHF 100‘000 pro Jahr erzielen. Dadurch entfallen die vom Zoll erhobenen Steuern und Gebühren.


  • Ende 2017 läuft die IV-Zusatzfinanzierung aus (MWST-Satz-Erhöhung ab 2011). Ab 1.1.2018 werden die MWST-Sätze zugunsten der FABI um jeweils 0.1 Prozentpunkte erhöht.


 

Normalsatz

Sondersatz

Beherbergungsleistungen

Reduzierter Satz

Aktuelle Steuersätze

8.00%

3.80%

2.50%

- Auslaufende IV-Zusatzfinanzierung 31.12.2017

-0.40%

-0.20%

-0.10%

+ Steuererhöhung FABI 1.1.2018 – 31.12.2030

0.10%

0.10%

0.10%

Stand 1.1.2018

7.70%

3.70%

2.50%